Schutzgemeinschaft Ebersberger Forst e.V.
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Veranstaltung am 21.09.2018, 19 Uhr

Ebersberger Alm (Ludwigshöhe 3, 85560 Ebersberg):

„Die Einmaligkeit des Landschaftsschutzgebietes Ebersberger Forst“

Am 21.September 2018, 19 Uhr findet in der Ebersberger Alm (Ludwigshöhe 3, 85560 Ebersberg) eine Veranstaltung der Schutzgemeinschaft Ebersberger Forst e.V. mit dem Thema

„Die Einmaligkeit des Landschaftsschutzgebietes Ebersberger Forst“ statt.

Hans Kornprobst, Sprecher des Arbeitskreises Wald des BUND Naturschutz, wird dazu ein Impulsreferat mit dem Titel „Unser Ebersberger Forst – Seine Bedeutung für den Großraum München“ halten. Anschließend können Fragen an die Forstexperten gestellt werden.

Die Schutzgemeinschaft Ebersberger Forst kämpft seit über 50 Jahren für den uneingeschränkten Erhalt des Ebersberger Forstes und sieht ihre Aufgabe auch darin, den Menschen die Schönheit des Ebersberger Forstes und seinen besonderen Wert nahe zu bringen.

Der Natur vor der eigenen Haustür wird oft wenig Beachtung geschenkt, sie gehört zum Alltäglichen und ist oft keiner Rede wert. Mit dieser Veranstaltung wird die besondere Bedeutung des Ebersberger Forstes als größtes zusammenhängendes Waldgebiet im europäischen Flachland herausgestellt, sein Nutzen für die Menschen im Ballungsraum München, für Klima, Luft und Wasser und für die Tier- und Pflanzenvielfalt in unserer Heimat. Man erfährt, warum der Forst zum Landschaftsschutzgebiet, Bannwald, Wasserschutzgebiet und teilweise FFH-Gebiet erklärt wurde.

Die Einmaligkeit als größtes zusammenhängendes und geschlossenes nicht-alpines Waldgebiet in Mitteleuropa wurde von den Politikern des Landkreises bereits in den 1980-er Jahren erkannt. Deswegen stellten sie den Forst in seiner Gesamtheit unter Landschaftsschutz. Die Geschlossenheit des Forstes war dem Kreistag im Jahre 1984 wichtig genug, um es ausdrücklich als obersten Schutzzweck in der Landschaftsschutzgebietverordnung zu nennen: „§ 2: Schutzzweck: Zweck des Landschaftsschutzgebietes "Ebersberger Forst" ist es, a) die Leistungsfähigkeit des Naturhaushalts durch die Erhaltung dieses geschlossenen Waldgebietes zu sichern,“

Eindrucksvolle Zahlen und Fakten verdeutlichen, wie wichtig das grüne Herz und Wahrzeichen des Landkreis Ebersberg als wertvoller Lebensraum für Pflanzen und Tiere unserer Heimat, wundervolles Naherholungsgebiet für die Bürger aus dem Landkreis und der nahen Millionenstadt München, natürlicher Klimaschutz, Sauerstoff- und Wasserspender sowie Luftreiniger ist. Man wird den Ebersberger Forst mit anderen Augen sehen.

MACHEN SIE MIT

Zeigen Sie Zivilcourage und kämpfen Sie mit uns

FÜR DIE UNANTASTBARKEIT DES EBERSBERGER FORSTES

Es ist unsere Verantwortung, den EBE Forst für uns und nachfolgende

Generationen als eines der größten zusammenhängenden Waldgebiete

im europäischen Flachland zu erhalten.

 

Hier der Link zur Online-Petition:

https://www.openpetition.de/petition/online/haende-weg-vom-landschaftsschutzgebiet-ebersberger-forst

Hände weg vom Ebersberger Forst

„Staub- und Abgasefilter von großer Wirkungskraft ist der Wald. Ein Hektar Fichtenwald macht im Jahr 32 Tonnen Staub unschädlich, ein Hektar Buchenwald sogar 68 Tonnen. Wälder erzeugen keinen Staub wie die Stadt, sondern sie legen ihn fest. München leidet unter ständig steigender Luftverpestung. ... Der Wald stellt Mensch und Tier reinsten Sauerstoff zur Verfügung. Ohne Vegetation müssten Menschen und Tiere ersticken.
Bäume vergrößern die Bodenfläche, auf der sie stehen, beträchtlich. Auf der anderen Seite assimilieren sie das immer größer werdende Angebot an Kohlendioxyd.“


Hände weg vom Ebersberger Forst, 1965

 

„Die Körperliche Gesamtwirkung des Waldaufenthaltes ist nach allen Seiten hin günstig. Atmung und Lunge haben ihren Nutzen, der Blutkreislauf wird gefördert, der Appetit gesteigert, der Körper scheidet allerlei Giftstoffe aus. Stoffwechsel und Hauttätigkeit werden angeregt, eine gesunde, wohltuende Müdigkeit überkommt den Menschen, die erfrischenden Schlaf sichert.“


Hände weg vom Ebersberger Forst, 1965

 

„Die Erfahrung lehrt, dass ein Wald, an den erst einmal Hand angelegt worden ist, in kurzer Zeit der Zerstückelung anheimfällt.“


Hände weg vom Ebersberger Forst, 1965

 

„Der Wald gehört nicht der jeweiligen Regierung, sondern der Allgemeinheit, auch wenn er sich Staatsforst nennt.“


Hände weg vom Ebersberger Forst, 1965.

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